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Der See befindet sich in der ostafrikanischen Hochebene auf der Grenze der zuvor genannten Staaten, wovon sein größter Anteil auf Tansania und der zweitgrößte auf Uganda entfällt. Er ist das Überbleibsel eines Sees, der vor vielen Millionen Jahren noch viel größer war, als es seine heutigen Ausmaße erahnen lassen.
Während der Viktoriasee im Westen vom Kagera-
Mit 68.870 km² Fläche ist der Viktoriasee der größte See in Afrika und nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See auch der drittgrößte See (und der zweitgrößte Süßwassersee) der Erde. Damit ist er etwa so groß wie Irland oder Bayern. Das Stausee-
Seine ehemalige natürliche Größe wurde jedoch durch den Bau des Owen-
Nachdem im Jahre 2002 Uganda ein zweites Wasserkraftwerk in diesem Gebiet in Betrieb genommen hatte, erreichte im Jahre 2006 der Wasserspiegel des Sees einen Rekordtiefstand, der zum letzten Male vor 80 Jahren gemessen wurde.
Neben dem Flusspferd gibt es im Viktoriasee ca. 550 verschiedene Fisch-
In den 1960ern wurde der Nilbarsch bewusst in den Viktoriasee eingesetzt, um einen kommerziell gut verwertbaren Speisefisch zu züchten. Seine rasante Vermehrung führte zu einem Aufschwung der Fischindustrie, endete aber in einem Desaster, da der Nilbarsch für das Aussterben eines Großteils der Buntbarscharten verantwortlich wurde. Der Nilbarsch ist heute als Viktoriabarsch im Fischhandel erhältlich. Dies wird im Film Darwin's Nightmare thematisiert.
Ein weiteres Problem ist die ebenfalls nicht natürlich im Viktoriasee vorkommende Wasserhyazinthe, die heute weite Flächen überwuchert. 1995 war 90 % der ugandischen Küste mit dieser Pflanze bedeckt.
Durch die dichte Besiedlung an seinen Ufern hat der See heute mit massiven Umweltproblemen wie z. B. Verschmutzung und Sauerstoffmangel zu kämpfen. Diese Krisenerscheinungen bewogen den Global Nature Fund, den Lake Victoria zum „bedrohten See des Jahres 2005“ zu erklären.
Wasserwerte des Sees:
pH-
Leitfähigkeit bei 20°C: 90 -
Oberflächentemperatur 24° Celsius
Tiefentemperatur: ca. 22° Celsius
Sichtweite: 8 -
Quelle: Wikipedia